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Blick auf Menschen im Schwimmbad bei Wassergymnastik.
Eintrag vom 08.11.2026 Allgemein

Badehose vergessen und trotzdem tief eingetaucht

Konrad im Freizeitbad RIFF

Ausgerechnet im Freizeitbad die Badehose vergessen? Ist Konrad passiert. Trotzdem war sein Besuch im RIFF in Bad Lausick alles andere als ein Fail. Mit Köchin Lucy und dem Fachangestellten für Bäderbetriebe Gabriel lernte er gleich zwei Berufe kennen, ohne die so ein Freizeitbad nicht funktionieren würde.

Mehr als 300.000 Gäste kommen jedes Jahr ins RIFF. Das glaubt Konrad gern, nachdem er den Besucherstrom an einem Montagmorgen um 10 Uhr miterlebt hat … 

Rund 80 Menschen arbeiten hier und sorgen dafür, dass zwischen Schwimmbecken, Sauna, Gastronomie und dem angeschlossenen Wellness-Resort alles rundläuft. Zwei davon sind Lucy und Gabriel. Beide haben ihre Ausbildung im RIFF kürzlich abgeschlossen und wurden übernommen. Heute tauchten sie mit Konrad in ihren Alltag ein. Den Anfang machte Lucy in der Küche.

Lucy ist 22 und Köchin aus Leidenschaft. Wie ihre Frühschicht beginnt? Erst einmal Kaffeemaschine an. Danach ging es für die beiden ans Kräuterschneiden, ins Kühllager und schließlich an einen Sud, der mehrere Tage köchelt und als Grundlage für verschiedene Gerichte dient. Beim Petersilie-Hacken hatte Lucy klar die Nase vorn. 🙂 

Im RIFF wird viel frisch gekocht – vom veganen Kichererbsencurry, Lucys Favoriten, bis zu Bad-Klassikern wie Pommes. Für ihren Ausbilder zählen bei Nachwuchskräften übrigens weniger die Schulnoten als die echte Begeisterung fürs Kochen. 

Dann ging es vom Herd an den Beckenrand. Gabriel ist 21 und frisch ausgelernter Fachangestellter für Bäderbetriebe. Sein Beruf bedeutet aber weit mehr als Badeaufsicht. Er kennt sich mit Pumpen, Wassertechnik und den unterschiedlichen Chlorwerten der Becken aus. 

Dazu kommen Wassergymnastik, Schulklassen, Schwimmabzeichen und Erste Hilfe. Sein Lieblingsbereich ist aber die Sauna. Dort macht Gabriel Aufgüsse und Konrad bekam beim Austesten gleich eine ordentliche Portion heiße Luft zugefächelt. 

Beim Rundgang wurde Gabriel auch immer wieder von Stammgästen gegrüßt. Man merkt schnell: Er kennt die Leute und macht seinen Job gern. 

Konrad hätte das RIFF natürlich gern selbst ausprobiert. Kleines Problem: Badehose vergessen. Und auch der Shop konnte an dem Tag nicht helfen. 

Also blieb er trocken – vom Schwitzen in der Sauna mal abgesehen. Dabei hätte es genug zu testen gegeben: Sprungtürme, Außenbecken, Strömungskanal und Rutschen wie den „Crazy River“. 

Aber auch ohne Badetest konnte Konrad ziemlich tief eintauchen. Sein Learning: Hinter einem Freizeitbad stecken jede Menge unterschiedliche Aufgaben – von frischem Essen bis zur Technik unter den Becken. 

Ihr kocht gern oder fühlt euch rund ums Schwimmbecken pudelwohl? Dann schaut euch die Ausbildungs- und Jobmöglichkeiten im Kur- und Freizeitbad RIFF mal genauer an: 

www.freizeitbad-riff.de/

Fachkraft Küche / Köchin/Koch / Sport- und Fitnesskauffrau/-mann