Küchenhacks und Generationenwechsel
Konrads Tag in der Köhlerhütte
In der Köhlerhütte-Fürstenbrunn bekam Konrad Einblicke in Gastronomie und den Hotelalltag in einem Familienbetrieb. Unser Influencer lernte ganz nebenbei auch noch, wie der typische Geschmack in die Kartoffelsuppe kommt.
Begrüßt wurde Konrad in dem erzgebirgischen Familienbetrieb von Juniorchefin Johanna. Die 28-Jährige steht gerade mitten im Generationswechsel und wird das Hotel und Restaurant mit dem urigen Wohlfühl-Ambiente übernehmen. Konrad merkte schnell: Sie lebt für den Familienbetrieb und möchte deshalb, dass sich ihre Mitarbeiter hier richtig wohlfühlen.
Einer davon ist Phil. Der 26-jährige Koch hat bereits hier gelernt und arbeitet mittlerweile seit zehn Jahren in der Köhlerhütte. An diesem Tag nahm Phil Konrad mit durch seinen Arbeitsalltag.
Dann mal ran an die Kartoffeln
Bevor aber gekocht wurde, hieß es zunächst: Ware annehmen, prüfen und verstauen. Mehrmals pro Woche kommen neue Lebensmittel, deren Qualität kontrolliert werden muss. Eine Aufgabe, von der Gäste nichts mitbekommen, ohne die in der Küche aber nichts läuft.
Dann stand eine vegane Kartoffelsuppe auf dem Plan. Also Gemüse schneiden, kochen und mit Liebstöckel, auch Maggikraut genannt, würzen. Da hat Konrad gleich wieder was gelernt. Denn genau dieses Kraut sorgt für den typischen Kartoffelsuppen-Geschmack.
Und wie kommt der Spiegel aufs Ei?
Während die Suppe köchelte, erzählte Phil mehr über seinen Weg und warum er dem Betrieb schon so lange treu ist. Für ihn war nämlich früh klar, dass er bleiben möchte. Das familiäre Miteinander, gute Bezahlung, regelmäßige freie Wochenenden und passende Arbeitszeiten tragen ihren Teil dazu bei.
Und dann gab es da noch einen Küchenhack. Für ein richtiges Spiegelei kommt bei Phil Butter in die Pfanne und anschließend eine Schüssel über das Ei. Durch die Wärme stockt die Oberfläche leicht und der typische „Spiegel“ entsteht. Wieder was gelernt. 🙂
Tradition darf auch modern daherkommen
Die vegane Kartoffelsuppe passt ziemlich gut zu Johannas Idee für die Köhlerhütte. Sie will Bewährtes erhalten und trotzdem Neues ausprobieren. Das zeigt sich auch auf den Zimmern. Ihr Ambiente ist urig, Informationen für die Gäste gibt es inzwischen aber digital auf Tablets statt in klassischen Gästemappen.
Insgesamt geht Johanna beim Generationswechsel Schritt für Schritt vor. Ein Inhaberwechsel braucht schließlich Zeit.
Konrad nahm neben Liebstöckel und Spiegelei-Trick vor allem mit, wie viel Arbeit, Erfahrung und Leidenschaft hinter so einem familiären Hotel- und Gastronomiebetrieb stecken.
Ihr habt Lust auf Gastronomie und Hotellerie in einem familiären Betrieb mitten im Erzgebirge? Schaut euch die Köhlerhütte-Fürstenbrunn gleich mal an: