„Hier ist doch gar nichts los?!“ Oh doch!
Konrad entdeckt das Thermalbad Wiesenbad
Ein kleiner Kurort mitten im Erzgebirge, knapp 600 Einwohner. Was soll hier schon groß los sein? Genau das fragte sich Konrad auf dem Weg nach Thermalbad Wiesenbad. Tourismusmanagerin Gina überzeugte ihn schnell vom Gegenteil und zeigte, warum Gesundheitstourismus längst nicht nur was für ältere Menschen ist.
Einen ersten Hinweis bekam Konrad schon am Vorabend. Im Café Sophie neben der Reha-Einrichtung herrschte reger Betrieb und er traf Gäste aus Bayern, die bereits mehrfach hier waren.
Am nächsten Morgen lernte er Gina kennen. Sie ist in der Region aufgewachsen, hat Tourismusmanagement in Breitenbrunn studiert und ihren Praxisteil bereits im Thermalbad Wiesenbad absolviert. Danach wurde sie übernommen.
Was hat Heilwasser mit Tourismus zu tun?
Eine ganze Menge. Ohne das Heilwasser gäbe es weder die Therme noch den Kurortstatus von Thermalbad Wiesenbad. Für sein Reel stellte Gina Konrad deshalb gleich mal mit einem kleinen Heilwasser-Quiz auf die Probe. Wie gut er sich geschlagen hat, seht ihr im Video.
Die Einrichtung verbindet Reha-Krankenhaus und Thermalangebot. Neben medizinischen Behandlungen gehören Bewegung, Ernährung, psychologische Beratung und verschiedene Kurse zum ganzheitlichen Ansatz. Und wer dabei nur an ältere Kurgäste denkt, liegt daneben: Konrad war überrascht, wie viele jüngere Menschen hier waren.
Vier Becken und kuschelige 33 Grad
Natürlich testete Konrad auch die vier unterschiedlich temperierten Becken. Das „kälteste“? Immer noch angenehme 33 Grad Celsius. 🙂
Auch der Sportbereich erinnert teilweise eher ans Fitnessstudio als an klassische Reha. Neben speziellen Geräten können hier Patienten, Mitarbeitende und Menschen aus der Region trainieren. Mehr als 260 Betten stehen außerdem in der Einrichtung zur Verfügung, die Gäste bleiben meist etwa drei Wochen.
„Wir stärken nicht nur den Rücken, sondern auch die Region“
Den Spruch dachte sich Konrad für sein Reel aus. Und er beschreibt Ginas Arbeit ziemlich gut. Neben Marketing beschäftigt sie sich damit, wie die Angebote zum Ort und zur Region passen. Welche Wanderwege sind interessant? Reicht die Beschilderung? Auch Veranstaltungen wie den Herbstmarkt organisiert sie mit.
Wie sehr der Gesundheitstourismus den Ort prägt, ist dabei kaum zu übersehen. Rund um die Kureinrichtung gibt es Cafés, Einkaufsmöglichkeiten und eine Bahnstation.
Gerade die Mischung macht Ginas Job spannend: Gesundheit, Tourismus, Marketing und Regionalentwicklung greifen ineinander. Dass Studierende nach ihrem Praxisteil bleiben können, zeigt ihr eigener Weg.
Konrads anfängliche Frage „Was soll hier schon los sein?“ war jedenfalls schnell beantwortet.
Ihr wollt Tourismusmanagement studieren und findet die Verbindung aus Gesundheit, Tourismus und Regionalentwicklung spannend? Schaut euch Thermalbad Wiesenbad mal an: