Von Bastei bis Barrierefreiheit
Konrad besucht den Tourismusverband Sächsische Schweiz
In Pirna traf unser Influencer zwei Studentinnen, die Tourismus lieben und ihn ganz praktisch mitgestalten. Ob Interview auf der Bastei oder Wege auf Barrierefreiheit prüfen, der Tag beim Tourismusverband Sächsische Schweiz bot spannende Einblicke in das duale Studium.
Konrads Begleitung an diesem Tag bestand aus Celina und Olina. Die beiden studieren Internationales Tourismusmanagement und absolvieren beim Tourismusverband ihren Praxisteil. Für etwa sechs Monate sind sie dabei immer in der Geschäftsstelle in Pirna. Danach geht es für ein halbes Jahr Theorie an die private SRH University in Dresden.
Tourismus studieren heißt Radwege checken?
Durchaus, denn beim Verband wartet definitiv nicht nur Schreibtischarbeit. Für eines ihrer Projekte sind die beiden beispielsweise Teile des Elberadwegs abgefahren und haben geprüft, ob die Beschilderung ausreicht. Wo Orientierung fehlte, wurde nachgebessert.
Auch Barrierefreiheit gehört zu ihren Aufgaben. Gemeinsam mit dem zuständigen Amt prüfen sie etwa, ob Wege breit genug sind oder Toiletten in Freizeiteinrichtungen die Anforderungen erfüllen. Für sein tägliches Reel durfte Konrad direkt mitmessen.
Büro, Computer, Wanderschuh!
Danach ging es gemeinsam auf die Bastei – für Interview und Mittagessen. Celina und Olina schätzen gerade diese Mischung: mal raus in die Region, mal Projekte planen oder Partner unterstützen.
Der Verband hat die gesamte Sächsische Schweiz im Blick. Er unterstützt touristische Leistungsträger bei Marketing und Vermarktung, betreibt einen Buchungsservice und arbeitet daran, Gäste auch außerhalb der Hauptsaison für die Region zu begeistern. Mit einem Infomobil ist das Team außerdem vor Ort unterwegs und pflegt beispielsweise den Austausch mit Partnern in der Böhmischen Schweiz.
Tourismus nachhaltig denkenv
Auch Nachhaltigkeit ist hier ein wichtiges Thema. Mit der Gästekarte mobil können Übernachtungsgäste beispielsweise in teilnehmenden Orten Busse, Bahnen und Fähren ohne zusätzliches Ticket nutzen. So wird die Region ganz ohne eigenes Auto entdeckt.
Für Celina und Olina bedeutet die praktische Arbeit beim Tourismusverband vor allem eines: Sie können früh mitgestalten und sehen direkt, was ihre Arbeit draußen in der Region bewirkt. Die Studiengebühren werden dabei übernommen, zusätzlich erhalten sie eine Vergütung.
Und Konrad weiß jetzt, wie konkret Tourismusmanagement sein kann: Maßband raus, Weg prüfen, Akteure vernetzen, Gäste beraten und zwischendurch auch mal die Aussicht von der Bastei genießen. 🙂
Ihr wollt Tourismusmanagement studieren und eine ganze Urlaubsregion mitgestalten? Dann schaut euch den Tourismusverband Sächsische Schweiz und die SRH einmal genauer an: